Corona

17.10.2020
Uganda hat im Oktober die Grenzen wieder geöffnet. Die Schulen bleiben weiterhin geschlossen bzw. werden nur für die Abschlussjahrgänge eröffnet.

Die Coronafälle halten sich hier im Rahmen. Die finanziellen Auswirkungen sind allerdings stark spürbar. Es durfte sich nicht von A nach B bewegt werden. Geschäfte, Märkte und Schulen wurden geschlossen und öffnen erst wieder langsam. Viele in Kyakataama arbeiteten als Tagelöhner, was nun monatelang wegfiel. Die wenigsten Ugander können es sich erlauben zu sparen und Unterstützung von der Regierung gab und gibt es auch keine.

Nach Gesprächen mit den beiden Schuldirektoren Muhangzi und Katuramu von den beiden Grundschulen, zu denen unsere Dorfkinder gehen, kamen wir von der Idee vom Schulbus (zunächst) ab.

Die Schulgebühren waren schon unter Pre-Coronazeiten schwierig zu organisieren und die Befürchtung steigt zu recht, dass die Eltern die Schulgebühren im nächsten Jahr nicht bezahlen können. Noch sind die meisten Lehrer vor Ort, aber auch sie wurden seit März nicht bezahlt. Sollte sich das mit Schulbeginn im Frühjahr 2021 nicht ändern, werden sie woanders nach Arbeit suchen müssen. Somit würden die Schulen erst gar nicht aufmachen können.

Damit unsere Kinder vom Projekt, aber auch die anderen Dorfkinder, wieder zur Schule können, sammeln wir nun für das Gehalt der Lehrer. Das Ziel ist das erste Semester bezahlen zu können, um die Wiedereröffnung vom Schulbetrieb zu erleichtern, den Eltern von Schulkindern Zeit zum Geld verdienen zu geben und Lehrern ihren Arbeitsplatz zumindest für drei Monate zu sichern.

Die Schulen
Der Großteil, der von uns unterstützen Kinder besuchen die Rwihamba Advantage Nursery and Primary School und die Mahoma Fall Nursery and Primary School Kabata. Beide Schulen bieten Vorschule und Grundschule von der 1.-7. Klasse an. Insgesamt müssen 28 Lehrer, 2 Sekretäre und 2 Wächter finanziert werden. Da es keine Unterstützung von der Regierung gibt, wird das Personal nur über die Schulgebühren finanziert. Dies ist durch die Krise nun noch schwerer für die Eltern zu leisten. 

Vielen Dank für Deine Unterstützung!!!

Hier geht es zum Spendenportal: https://www.betterplace.org/de/projects/78554-die-schulen-unterstuetzen-fuer-den-neustart-nach-dem-lockdown-in-uganda

15. August 2020
Auch Uganda hat die Coronakrise erreicht. Die Regierung hatte schon Mitte März, bevor überhaupt der erste Fall im eigenen Land bekannt wurde, die Grenzen geschlossen und einen strikten Lockdown verhängt. Laut WHO kann das u.a. dazu beigetragen haben, warum die Zahlen von Covid-19-Patienten in Uganda bei einem transpartenem Testverfahren so gering sind.

Bis heute ist der Lockdown zwar aufgehoben, es werden wie auch in Deutschland, Abstandsregeln eingehalten und Masken getragen. Dazu kommen in Uganda noch eine nächtliche Sperrstunde, geschlossene Geschäfte, Restaurants und auch Schulen. Bis dato sind die Grenzen von Uganda weiterhin geschlossen.

Der Schulunterricht wurde im April eingestellt, womit das zweite Semester für alle Schüler entfiel. Bisher ist unklar, ob im September der Schulbetrieb wieder aufgenommen wird. Bisher sieht das eher nicht danach aus.

Auch in Deutschland war die Belastung für Familien durch den eingestellten Schul- und Kita-Betrieb deutlich zu spüren, so ist es auch in Uganda. Erschwerend kommt dort noch hinzu, dass die Schule auch ein Ort war, an dem für die Kinder mindestens eine Mahlzeit am Tag gesichert war.

Darum bitten wir Sie auch weiterhin Schulpate zu werden oder auch einmalig zu spenden. Sollten die Schulen länger geschlossen bleiben, wird das Geld in Essenspakete umgewandelt und an die bedürftigsten Familien im Dorf verteilt.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung und bleiben Sie gesund!

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